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Kleine
Verbesserungen an Märklins E32
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In den 80er Jahren stellte Märklin im Rahmen seines preiswerten Primex-Sortiments erstmals neukonstruierte oder zumindest teilweise neukonstruierte Modelle vor. Eines dieser Modelle war die Personenzuglok der Reihe E32.
Basis für diese Lok, die zunächst unter der Nummer 3192 als 132 104-1 im Jahre 1985 erstmals zur Auslieferung, diente das Fahrwerk des alten Modells 3030, der Nachbildung der Reihe Da der Schwedischen Staatsbahn (SJ).
Unter Verwendung des alten Fahrgestells war es Märklin gelungen, ein recht ansprechend Modell auf die Gleise zu stellen. Besonders hervorzuheben sind die feinen Sommerfeld-Pantographen, und das in einer Zeit, in der selbst im teureren Märklin-Standartprogramm viele Lokomotiven immer noch mit dem DB-Einheitsstromabnehmer DBS 54 angeboten wurden, auch wenn das Vorbild mit anderen Pantographen ausgerüstet war.
Leider wurde das Fahrwerk der schwedischen Reihe Da nahezu unverändert übernommen. Überhaupt nicht stimmig waren die viel zu großen Vorlaufräder sowie die Bauart der Blindwelle.
Dabei hätte Märklin bereits Teile "im Regal" liegen gehabt, mit denen sich diese Mankos zwar nicht hundertprozentig vorbildgetreu, aber doch wesentlich stimmiger beheben hätten lassen. Was spricht also dagegen, diese Änderungen nachträglich selbst vorzunehmen?
| Was für Teile werden benötigt? |
In diesem Bericht soll es vor allem um den Austausch der fehlerhalten Vorlaufräder und Blindwellen gehen, sprich ein Weg aufgezeigt werden mit einfachen Mitteln die Optik der Lok erheblich zu steigern.
Pro Lok benötigen wir folgende Ersatzteile von Märklin:
4x 223970 - Laufrad
2x 216530 - Kurbelscheibe
Von welchen Loks stammen diese Teile nun? Das Vorlaufrad findet bei zahlreichen Dampflokmodellen Verwendung, z.B. 3003 (BR 24), 3084 (BR 50) etc. Wir erhalten unter der Nummer 223970 die Räder in genau der Ausführung mit vernickelten Laufflächen, wie wir sie für diese Lok brauchen, da auch die anderen Räder des Modells vernickelt sind. Wer will kann auf brünierte Räder bestellen und die übrigen Räder der Lok nachbrünieren, aber vorbildgerecht sind geschwärzte Laufflächen ja nun wirklich nicht.
Die Blindwellen (Kurbelscheiben) stammen von der V60 in der älteren Ausführung (3065, 3141 etc.).
| Die Arbeitsschritte |
Zum Umbau wird eine Radaufpreßvorrichtung benötigt, damit die Räder anschließend auch sauber laufen. Ausbauen kann man die Räder zwar auch mit Hilfe von zwei Schraubenziehern, aber eleganter ist auch hier der Einsatz einer Abziehvorrichtung.

Wie man auf dem Bild sehen kann, wird die Optik der Lok alleine schon durch die kleineren Vorlaufräder deutlich aufgewertet!

Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.

Das Fahrwerk nach Austausch der Blindwelle.

Leider sind auf einer Seite der Lok die Stirnzahnräder angeordnet - damit sie nicht allzu sehr ins Auge stechen, sollte man sie brünieren.
| Fazit |
Der kleine Umbau hat sich gelohnt und läßt sich weiter fortsetzen, z.B. durch eine vorbildgerechtere Lackierung der Pufferbohlen oder durch den Einbau von Maschinenraum-Attrappen.
Hinweis in eigener Sache: sämtliche hier gezeigten Schritte stellen die von mir gewählte Vorgehensweise dar. Für Schäden, die durch Nachbauten entstehen, kann und werde ich keine Haftung übernehmen!
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