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Reparatur einer Märklin-Schachtel
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Oft sind ältere Modellbahnschachteln – besonders die mit Klappdeckel von Märklin – an den Kanten gerissen. Viele Modellbahner umwickeln dann, als Reparatur, die Schachtel von außen mit Tesafilm oder Klebeband. Doch dies ist die falscheste Reparaturlösung, die man wählen kann. Oft wird dann auch noch braunes Paketklebeband verwendet…
Sinnvoller ist, nur die gerissenen Knickstellen zu kleben. Wie das geht, wird auf den folgenden Bildern gezeigt. Es wird möglichst hochwertiges, durchsichtiges Klebeband gewählt, alternativ kann man auch auf selbstklebende Einbandfolien für Schulbücher zurückgreifen.
Zunächst wird die Schachtel vorsichtig aufgefaltet und dabei darauf geachtet, die eingerissenen Stellen nicht noch weiter zu beschädigen. Dann legen wir die aufgefaltete Schachtel auf eine glatte Oberfläche – am besten eine Tischplatte – anschließend kann begonnen werden, das Klebeband aufzubringen. Während dieser Arbeit sollte die Schachtel wirklich flach und fest auf den Tisch gedrückt werden. Luftblasen und Falten sollten vermieden werden, wenn sie doch auftreten, sofort entfernen. An den Kanten stülpen wir das Klebeband etwas um.
Nach der Reparatur wird die Schachtel wieder ganz normal zusammengefaltet.
Was ist nun der Vorteil dieser etwas aufwändigeren Reparaturlösung? Nicht nur „kosmetisch“ bietet diese Variante das schönere Ergebnis, auch die Funktionaltität der Schachtel wird in keinster Weise beeinträchtigt: so kann der Styroporeinsatz durch auffalten weiterhin herausgenommen werden, um darunter z.B. die Reparaturanleitung beizulegen, so wie das Märklin ja meistens gemacht hat.










Hinweis in eigener Sache: sämtliche hier gezeigten Schritte stellen die von mir gewählte Vorgehensweise dar. Für Schäden, die durch Nachbauten entstehen, kann und werde ich keine Haftung übernehmen!
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