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Die bayerische 98.5
von Trix für Wechselstrombetrieb
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Die BR 98.5 von Trix gab es leider nie ab Werk in Wechselstromausführung. Weder unter Trix- noch unter Märklinregie wurde diese schöne Maschine als Variante mit Skischleifer angeboten.
Also ist Umbauen angesagt. Doch viele Modellbahner sind schon an der geringen Bodenfreiheit dieser Lok verzweifelt und so hat sich ein Mythos herausgebildet, man könne dieses Modell nicht umrüsten. Dann tauchen aber wieder Zeitgenossen auf, die behaupten, genau dies geschafft zu haben....
Also, geht es nun oder geht es nicht?
| Es geht! |
Umgebaut wurde das Modell mit der Nummer 22565.
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Das Bild zeigt die Unterseite des Fahrwerks mit montiertem Schleifer. Montage des Schleifers. |
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| Der Schleifer wurde im hinteren
Bereich Im vorderen Bereich unterhalb der Treibachsen ist deutlich
weniger Platz. Gelb eingekreist sehen wir den Bereich über der
Nachlaufachse, wo etwas Material weggenommen wurde, so daß der Schleifer
einfedern kann. Das Schleiferende "hängt über". Grün eingekreist ist der
Bereich unter dem vorderen Schleifende. Hier wurde die Bodenplatte
ausgefräßt, damit das Schleiferende genügend Platz zum einfedern hat.
In diesem Fall fand der kurze Roco-Schleifer Verwendung, von dem die Plasti-Platte entfernt wurde. Er wurde mit den Laschen direkt auf dem Getriebeboden befestigt: es kann jedoch auch auf Schleifer von Fleischmann, wie sie u.a. bei der T3 verwendet werden, zurückgegriffen werden. Dieser ist aus speziell dünnen Blech gefertigt und kann auch geschraubt werden. Der Decoder fand im Führerhaus Platz. Da beim meinem Exemplar ohnehin verschlossene Vorhänge dargestellt sind, ist vom Decoder auch nichts zu sehen. |
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| Ja, und wie siehts mit Haftreifen aus? |
Geht leider nicht. Die Lok verfügt über Räder, deren Radsterne aus Kunststoff gefertigt sind. Die Radreifen aus Metall sind separat aufgepreßt. Es ist leider nicht möglich, in solche Räder eine Haftreifennut einzufräsen.
| Fazit |
Die Lok läuft ohne Probleme auf meiner Anlage. Sämtliche Weichen und Weichenstraßen werden ohne irgendwelche Probleme durchfahren. Somit wurde ein weiteres Mal bewiesen, daß es fast immer einen Weg gibt, der zum Ziel führt.
Hinweis in eigener Sache: säntliche hier gezeigten Schritte stellen die von mir gewählte Vorgehensweise dar. Für Schäden, die durch Nachbauten entstehen, kann und werde ich keine Haftung übernehmen!
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