| Ein neues Primex-Sortiment? |
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Mit der Einstellung des Primex-Programms 1992 war die Geschichte der Primex-Bahn aber noch nicht ganz zu Ende. Die "Primex Spielwaren GmbH" bestand weiter - aber bekanntlich verfällt ein eingetragener Markenname wenn er nicht genutzt wird. So kam vier Jahre nach Einstellung von Primex wieder eine Primex-Lok in den Handel - und der Nummer 30031 konnte eine Schlepptenderlok der BR 24 in Fotolackierung erworben werden. Vier Jahre später, im Jahre 2000 konnte der Modellbahnfreund erneut eine Primex-Lok erwerben, dieses Mal eine BR 23, mit EDV-Nummer als 023 beschriftet. Wie es scheint, ist Märklins Interesse - zumindest am Markennamen Primex - also doch noch nicht ganz erloschen. Ist dies vielleicht Grund zur Annahme, Märklin könnte Primex irgendwann wieder richtig aufleben lassen? Wünschenswert wäre dies sicherlich! Doch wie könnte ein neues Primex-Sortiment konkret aussehen? Ältere Formen sind gerade bei Märklin in reichlicher Zahl vorhanden. Bei den Dampfloks könnten so die 89er, 81er, 24er, 74er, die alte 38er weiterleben und Modelle wie die 01er, die 23er oder 44er (alt) wiederaufleben. Auch auf dem Ellok-Sektor wäre da einiges zu bieten, man denke nur an die E 10, E 40, E 41, die 111, die 151, die "alte" 103er mit Kunstoff-Aufbau, die alte E 44, die alte Re 4/4 I, die alte Ae 6/6, die 1200 der NS, die BB 9200 u.s.w., u.s.w. Selbst der von Märklin so hoch eingeschätzte Sammler-Markt würde mit solchen Modellen bedient werden. Auf dem Wagensektor würden sich die aus dem Programm genommenen 24 cm Blech-Schnellzugwagen ideal anbieten, auf der Güterwagen-Park könnte aus Modellen der Serien 44xx und 45xx bestehen. Diese Auflistung enthält zwar viele längst überholte Modelle; doch sollte man nicht vergessen daß solche Fahrzeuge auch Kinderhänden standhalten ohne gleich irreparabel beschädigt zu werden - eine Eigenschaft die gerade für ein Einsteigermodell wichtig ist, sind doch die meisten der heute auf dem Markt befindlichen, feinst detailierten Modelle für Kinderhände schlicht und einfach zu teuer und zu schade! Als Gleismaterial könnte problemlos eine Auswahl an Gleiselementen des C-Gleis Systems Verwendung finden. Auch wenn das ganze mehr ein Wunschdenken des Autors ist - so wäre ein solches Sortiment für die Nachwuchsförderung von kaum schätzbarem Wert und zudem auch eine bezahlbare Alternative für den weniger zahlungskräftigen Modellbahnfreund, der sich eben nun mal nicht schnell eine Insider-103 mit heb- und senkbaren Pantographen für 389 € leisten kann! |